Seth über Töne, die Pyramiden,
Sumerer und außerirdische Besucher


zur Verfügung gestellt von: Barry Carter
Datum: Donnerstag, 22.10.1998 19:55:25

(übersetzt von Jonathan Dilas, 2002)


Sitzung 604, Mittwoch 12. Januar 1972, 21:19 Uhr

(Notizen über einen abgebrochenen Projektionsversuch: Ich lag für einen Mittagsschlaf nach dem Abendessen am Freitag den 14. Januar wie gewohnt in meinem Schlafzimmer in Apartment 4. Wir hatten jeder für sich mehrere Stunden lang gearbeitet und ich hatte ein paar Überstunden in Kunst genommen, daher war ich sehr müde. Ich döste für ein paar Minuten nachdem ich mich hingelegt hatte und dann wurde ich wach und fand mich selbst in der unmissverständlichen Situation wieder, als ich gerade auf halbem Wege zur Schlafzimmerdecke schwebte. Die Empfindung war sehr bestimmend und äußerst seltsam; während ich noch immer meinen Körper auf dem Bett liegend fühlen konnte, mit dem Gesicht nach oben und zugedeckt, so als wäre mein Körper am Bett festgeklebt. Mit anderen Worten ich schwebte in der Luft mit Bett und allem drum und dran, sehr angenehm. Ich hatte keine Angst oder Panik. Anstattdessen hoffte ich, dass die Erfahrung sich noch in etwas Größeres entwickeln würde.

Kurz danach wurde ich mir bewusst. Jane fing mit dem Abwasch an. Geografisch gesehen grenzt die Wand unserer Küche in Apartment 4 an der des Schlafzimmers und so kann man Geräusche von dort ziemlich leicht hören. Jane machte Geräusche, während sie mit dem Geschirr hantierte, ich hörte das Wasser laufen etc. Zusätzlich schaltete sie noch das Radio ein. Auch wenn sie es sehr leise gestellt hatte, konnte ich es hören. Ich sagte mir selbst, dass diese Dinge mich nicht stören werden. Ich lag dort, ohne einen Muskel zu bewegen, und versuchte mich für weitere Entwicklungen, ohne mich irritieren zu lassen, zu ermutigen. Diese freie Empfindung des Schwebens hielt an, aber ich war nicht in der Lage mehr daraus zu machen. Wenn ich mich hinlegte, benutzte ich oft Suggestionen, um mich zu projizieren. Ich glaube, meine Müdigkeit von heute Abend unterstützte diesen Zustand. Nun sendete ich Jane Botschaften, dass sie mich ungestört lassen soll, aber es geschah nichts. Das Gefühl blieb noch eine gute Minute, möchte ich schätzen, und dann begann es langsam zu verschwinden oder wurde ausgeblendet und ich schlief wieder ein. Nachdem ich dies hier gerade schreibe, erinnere ich mich noch, dass ich mich augenblicklich nach dem Hinlegen in einen fast kompletten Traumzustand gedriftet hatte - aber ich kann den Traum nicht erinnern. Doch wechselte ich von diesem Traum in diese Projektion.

Eigenartigerweise besaß ich kein Gefühl einer Loslösung von meinem Körper, d.h. ich fühlte nicht dass ich körperlos war, also darüber schwebte; sondern ich hatte das ganze Bett mit mir genommen, muss man verstehen. Ich fühlte das Bett und ich befand mich ein, zwei Meter über dem Boden. Ich wollte in die Astrale wechseln und ich wollte astral an die Zimmerdecke greifen, um zu sehen, ob ich sie berühren konnte. Ich konnte mich überhaupt nicht bewegen, vielleicht wegen der Geräusche in der Küche.

Ich versuchte den Zustand aufrechtzuerhalten, während ich die Interferenzen aus der Küche ausgleichen wollte, aber befürchtete auch, dass jede Bewegung meinerseits die Erfahrung sofort abbrechen könnte.

Die Sitzung an diesem Abend, Mittwoch, entwickelte sich aus einigen Faktoren heraus sehr spontan, die sich beinahe ohne jede Anstrengung ergaben. Jeder von uns spielte seinen Teil in der letzten Sumari-Entwicklung, die uns so beschäftigte. Auch meine Studien über die Fotos von Baalbek, den römischen Ruinen aus dem ersten Jahrhundert v. Chr. in Libanon.

Die enormen Steine dieser Gebäude faszinierten mich. Ich konnte nicht verstehen, wie 1200 tonnenschwere Steinblöcke ohne jede Maschinerie bewegt werden konnten, geschweige dem sie fast acht Meter über der Basis zu transportieren. Die Bilder waren wirklich inspirierend. Ich sah sie schon einmal in einem dieser alten Geschichtsbücher, die Shirley Bickford, einer von Janes Studenten, uns mitgebracht hatte, um uns mit einer sehr alten Zivilisation, den Sumerern, in Mesapotamien, von 4000 bis 2000 v. Chr. ich glaube ohne uns irgendwelche Zeiten zu nennen, bekanntzumachen.

Jane und ich hatten geglaubt, dass es eine Verbindung zwischen Janes Sumari-Entwicklung und den Sumerern geben konnte, da Sumari, wie schon in vergangenen Sitzungen erklärt wurde, in keiner Weise, nach unserem Verständnis, physisch gewesen sind. Die Sitzung am heutigen Abend verlief zu unserer Überraschung zu diesem Thema.

Kurz nach dem Abendessen brachte uns Tom Milligan, ein weiterer Student von Jane, eine Kopie des Saga-Magazins vom Dezember 71 mit. Es beinhaltete einen Artikel über unseren Freund Otto Binder mit dem Titel „UFOs - Own Earth and all Mankind“. Dieser Artikel berührte viele Ideen, an die wir interessiert waren und der erwähnte Astrophysiker Fred Boyle, neben anderen, bezüglich der Rassenidee. Wir verbrachten viel zeit damit darüber zu diskutieren. Wir besaßen keine spezielle Meinung dazu, die über unsere Erinnerung hinaus an das, was Seth zu der ganzen Frage der Menschenrasse und seine Ursprünge, geäußert hatte. Wir hatten Zweifel, was die Evolutionstheorie betraf, sie war weitaus komplizierter als gemeinhin geglaubt wird. Seths Vorstellungen über die Zeit gaben uns auch noch einen ganz anderen Zugang zu solchen Ideen.)

In der New York Times las ich am Abend einen Artikel über die Marssonde mit Bildern, die letztens mit unserer Mariner-Sonde losgeschickt wurde. Dr. Carl Sagan (bekannter Exo-Biologe und Astrophysiker sowie Autor von „Contact“, Anm. d. Übers.) von der Cornell Universität wurde in diesem Artikel erwähnt. Dr. Sagan wurde ebenfalls in Otto’s Artikel, der sich auf die alten Sumerer-Legenden, über Akkadianer und UFOs bezieht, zu unserer Überraschung, erwähnt. Die Frage, die mich oft beschäftigt hatte, kam nun wieder auf: Warum führt unsere Geschichte uns nur fünf oder sechstausend Jahre zurück, wenn doch der Homo Sapiens als eine sich nunmehr etablierte Spezies bereits vor 50.000 Jahren aufgetaucht ist?

Ergänzend habe ich stets diese hemmende und ungenaue Vorstellung bezweifelt, wie sie bei der Konstruktion solch extremer Wunder wie zu Baalbek gebraucht wurde. In diesem Zusammenhang sind die Fähigkeiten solcher Erbauer zu hinterfragen, solch wundervolle und erstaunlich schwierige Schnitzereien zu machen, die all diese Gebäude schmücken. Ich habe mich stets gewundert, wie es möglich gewesen sein konnte, mit den wenigen Werkzeugen, die ihnen in Übereinstimmung mit der Geschichte zugänglich waren, diese Arbeit zu verrichten. Es scheint über die Fähigkeiten ihrer Werkzeuge zu gehen. Ich würde es genießen zuzusehen, wie man heute eine Kopie mit demselben Stein und Werkzeugen von damals erstellen würde, usw. mit dem jeweiligen Zeitaufwand.

So liefen all diese Punkte heute Abend zusammen und resultierten in der Sitzung. Zu Anfang war Janes Vortragsgeschwindigkeit recht langsam, ihre Augen schlossen sich oft. Die Sitzung wurde in ihrem Studienzimmer in Appartement 4 gehalten.)

Seth: "Guten Abend."

(Rob: "Guten Abend, Seth.")

Seth: "Die Botschaft für heute Abend ist: ihr seid nicht besetzt worden.”

Nun, euer Menschengeschlecht stammt nicht völlig von eurem Planeten. Ich habe euch das niemals gesagt. In dieser Hinsicht ist eure Abstammung tatsächlich vielfältig. Einige der Informationen, die ich in meinem Buch gegeben habe, müssten dies durch Schlussfolgerungen deutlich gemacht haben.“

Seth: "Evolution, so, wie man sie sich vorstellt, besitzt viele unterschiedliche Aspekte in diesem Zusammenhang. Es gab drei oder vier Anfangszeitpunkte. Könnt ihr mir folgen?"

(Rob: "Ja.")

Seth: "Es gab Besuche von Anderen in anderen Sonnensystemen. Dies ist sehr normal. Eure eigene relative Isolation ist weit vom Durchschnitt entfernt. Die Legenden, viele von ihnen, waren deshalb natürlich Chroniken von sehr legitimen, physischen Ereignissen, die dieses Phänomen beschrieben haben, für das die Einwohner kein adäquates Vokabular besaßen. Sie waren gezwungen, das zu beschreiben, was sie sahen, indem sie Vergleiche zu Objekten und Ereignissen machten, die ihnen bereits vertraut waren.”

“Einige dieser Besucher, in euren Begriffen, waren weitaus entwickelter als andere. Allen würden sie als Supermenschen erscheinen im Kontrast zu solchen Zivilisationen, die ihnen begegneten. Es gab einige überlegte Experimente, die für die Experimentatoren tatsächlich weitaus gefährlicher waren, in welchem sie immer wieder versuchten, auf die eine oder andere Weise, das menschliche Wissen voranzutreiben.

Es ist nicht annähernd so einfach, wie auch immer. Es gibt keine einpolige Entwicklung. Mit der Zeit ist dieses interstellare Raumreisen praktisch durchführbar geworden, die psychischen Fähigkeiten sind im hohen Grade entwickelt worden. Eins ist für das andere notwendig. Darum wurde es weitaus durchführbarer Erdenmenschen während ihres Traumzustandes zu erreichen, wenn ihre natürlichen Angstreaktionen bis zu einem gewissen Grad vermindert sind und wo die Gefahr für die Besucher verringert wurde.”

Seth: "Außerkörperliche Begegnungen wurden selbstverständlich verwendet. Der Besucher konnte auftauchen und verschwinden ohne jede Angst vor Verfolgung. Zivilisationen wurden oft vor Naturkatastrophen gewarnt, die für die Besucher aufgrund ihres größeren Überblicks erkennbarer waren.”

“Solche Warnungen wurden an die Erdenmenschen in Traumzuständen übermittelt. Aus diesen Gründen wurden diese an sicheren Orten übermittelt, denn die Besucher wurden oft attackiert. Während dieser Ära, in euren Begriffen, agierten die Sprecher häufig als Zwischenwandler. Oft wurden Warnungen vor Katastrophen nicht befolgt. Einige Warnungen wurden als Strafe der Götter für moralische Verfehlungen missverstanden.

(21:36) “Diese ganzen Moralvorstellungen wurden ursprünglich auf die aktuelle Situation zugeschnitten, in Begriffen ausgedrückt, die die Eingeborenen verstehen konnten.

Die Pyramiden, die aus riesigen Felsbrocken herausgeätzt wurden (ich denke Seth bezieht sich hier auf Baalbek; ich unterbrach ihn nicht, um nachzufragen). All dies wurde auf der einen oder anderen Weise durch den Gebrauch von beidem, Koordinationspunkten im Raum (von Seth in seinem eigenen Buch beschrieben) sowie dem Gebrauch von Tönen (auch bis zu einem bestimmten Punkt beschrieben) bewerkstelligt. Es gab Instrumente, die Töne freisetzten, welche, sagen wir mal, auf die gleiche Weise ausgerichtet wurden, wie es ein Laserstrahl mit Licht tut. Zeichnungen von einigen diesen Vrogänge existieren in primitiven, sumerischen, wiederentdeckten Höhlen, doch die Zeichnungen sind missinterpretiert worden, das Instrument wurde für etwas anderes benutzt. Niemand weiß, wie man die Instrumente nutzt. Einige existieren, euren Definitionen nach, noch immer.“

(Die Sumerer waren eine prä-semitische Rasse, welche die unteren Euphrat-Täler bewohnen; ihr Reich wurde ungefähr auf das Jahr 4000 v. Chr. datiert. Wahrscheinlich waren sie die biblischen 'Shinar' (Sinear?). Ihr Land wurde Sumer genannt, etc.)

Seth: „Die Sumerer ließen die Erinnerung an ihre Existenz in der sumerischen Kultur zurück (Dies ist die Verbindung, die Jane und ich nicht für existent hielten.) Sie bauten die Kultur auf, doch lenkten sie nicht all ihre Aktivitäten noch waren sie verantwortlich für die Verzerrungen ihrer Lehren, die oft entstanden sind. Es gibt einen Unterschied zwischen den Sumerern und der Kultur in den Büchern. Eure Sumerer befanden sich hinter der Kultur - sie initiierten diese spezielle Zivilisation.“

“Ich mache es klarer: Eure Sumerer zeigten zu dieser Zeit den Erdlingen, wie sie zu kommunizieren hatten, wie man Handwerke einführt, gaben ihnen all die Fundamente, auf denen sich eine Zivilisation gründen konnte. Die Sumerer, eure Sumerer, waren zu jener Zeit nicht menschlichen Ursprungs.

Nun. Eure Sumerer wurden, in eurem Sinne, zu einer anderen Zeit menschlich. Es war auch nicht deren Vorhaben einen Eingeborenenstamm zu übernehmen. Sie verstanden einfach nur die Natur der individuellen Existenzen. Darum sind sie in der Lage, aus verschiedenen physischen Systemen zu wählen, in welchen sie gern eine Erfahrung machen würden.
Sie erhalten ihr inneres Wissen und Integrität und sind in jedes gegebene System hineingeboren. Sie benutzen stets ihre ursprünglichen Fähigkeiten und Talente, um dem System zu helfen, arbeiten äußert hart an psychischen oder kreativen Herausforderungen.
Ich meine jetzt nicht notwendigerweise, dass sie sich ihrer Verbindung bewusst sind. Dies ist eine individuelle Sache. Sie sind oft Erfinder, stets mit der Entwicklung neuer Ideen oder Entdeckungen beschäftigt. All dies folgt inneren Mustern, die mit euren Worten speziell menschlich sind. Menschlichkeit hat darum ihre eigenen Eigenschaften und kein 'äußerer Einfluss' kann dem zuwiderlaufen, sondern er muss mit ihnen arbeiten.

Wenn es so scheint, dass große Entdeckungen aufkommen und dann wieder im Laufe der Zeiten verloren gehen, vielleicht um wieder entdeckt zu werden, bedeutet es ganz einfach, dass die eigene Natur nicht mit ihnen im Einklang waren, sie also nicht zweckdienlich nutzen konnte. Wann immer Aggressivität zu sehr fehlgeleitet wurde, verursachte dies automatisch den Verlust von Kräften oder Entdeckungen, die genutzt werden konnten, um den Planeten zu zerstören. Dies ist ein natürlicher Aspekt, das selbstschützende Prinzip, das innerhalb des irdischen Lebens, wie ihr es kennt, wirkt. Hin und wieder wurden Entdeckungen vor ihrer Zeit gemacht, und wieder prompt verloren, nur um Jahrhunderte später wieder entdeckt zu werden.

Das Problem erscheint, wenn ihr versucht Bewusstsein oder das Sein zu kategorisieren. Der außerkörperliche Zustand, in höheren Begriffen, ist ein weitaus natürlicherer Zustand als der im Körper. Ihr nehmt einen Körper an und formt ihn. Ihr macht dies, sogar ohne dass ihr davon wisst, wie ihr es tut, aber ein Körper kann aus der Tarnung eines jeden Systems erschaffen werden, einfach konstruiert, wenn ihr wisst, wie man das macht.

Raumanzüge sind folglich unzulängliche, unbeholfene Erinnerungen an eine innere Fähigkeit, das innere Selbst mit dem zu verkleiden, was die Tarnung gerade anbietet, um mit den Elementen der Umgebung in einer solchen Weise verschmelzen zu können, dass sie ein lebendiger Teil von ihr wird.

Die Sumerer - eure Sumerer - taten dies, als sie die Kultur, wie in euren Büchern beschrieben, einwiesen. Ihre Wahrnehmung von Zeit ist völlig anders, wie jene die euch angeboren ist. Es ist schwierig dies zu erklären, aber um in Berührung mit einer mehreren jahrtausendalten Zivilisation zu bleiben, nach eurer Zeitrechnung, bringt möglicherweise die gleiche Zeitmenge und Bemühung mit sich, die ein Mann in seinem Beruf über eine Zeitdauer von fünf bis zehn Jahren bräuchte, also ist die Relativität der Zeit in diesem Kontext wichtig.

Ihr solltet eure Pause nutzen.

(22:01 - Janes Tempo war sehr gut, ihre Trance ebenso. Ich hatte in einigen Momenten Schwierigkeiten, mich zu entscheiden welche Schreibweise ich in der Kopie benutzen sollte - Sumerer oder Sumerianer; in einigen Fällen waren meine schnellen Entscheidungen fehlerhaft, so begann ich zu glauben, während ich diese Kopie abtippte, darum machte ich offensichtlich einige Änderungen. Jane las es sich einmal durch und meinte auch, dass diese Kopie nun so ist, wie Seth es sich vorgestellt hatte.

Ich erzählte Jane in der Pause, dass ich eine genauere Definition von Sumari benötigte und sie sagte, dass letzte Nacht in der ASW-Gruppe Seth die Sumari kommentiert habe als eine "Bewusstseins-Föderation". Wir bekamen das kopierte Transkript einer jeden ASW-Gruppensitzung in der folgenden Woche, doch hatten wir noch nicht die Aufzeichnungen der Sitzung der letzten ASW-Sitzung, für 1/11.)

(Während der Pause bezog ich mich noch einmal auf die Fotos der massiven Ruinen von Baalbek aus einem der Bücher, die Shirley Bickford uns geliehen hatte. Ich erklärte Jane mein Gefühl, dass die erstaunlichen, schwierigen Stein-Bildhauerarbeiten, insbesondere die Basreliefs, jenseits der Möglichkeiten mit Hammer und Meißel gingen. Jane hielt inne, um mir mitzuteilen, dass diese Schnitzereien mit kleinen Instrumenten gemacht wurden, die unhörbare Tonwellen benutzten: diese Wellen machten das Gestein weich, sagte sie, so dass die Arbeit auch durchgeführt werden konnte. Sie meinte, dass sie nicht wisse, woher diese Daten nun kämen. Falls sei von Seth kamen, so war ihr das nicht ersichtlich. Wiederaufnahme um 22:20 Uhr)

Seth: „Nun, bist du bereit für mich?“

(Rob: „Ja.“)

Seth: „Grundsätzlich - in euren Begriffen - gibt es nicht so etwas wie eine isolierte, unabhängige, irdische Herkunft, aus dem das Bewusstsein aus dem physischen Verhalten oder Eigenschaften eures Planeten, oder in irgendeinem anderen, plötzlich herausschießt. Wie ihr wisst, kommt zuerst das Bewusstsein und dann entstehen daraus die Formen der physischen Materialisationen. Jenes Bewusstsein, das physische Materialisierung auswählte, entschied sich unter bestimmten Bedingungen zu operieren, die daraufhin für euch als die natürliche Eigenschaften einer Spezies erscheint. Sie akzeptieren bestimmte Eigenschaften und während die Existenz erfahren wird, muss sie innerhalb derer den Wegen folgen, die sie gewählt haben. Deshalb erwähnte ich bereits die natürliche Neigung der Menschheit, von all jenen, die die Existenz innerhalb eurer speziellen, planetarischen Existenz wählten.

Bewusstsein ist nicht ortsgebunden und ist es niemals gewesen.“

Ihr seid stets Sumari gewesen. Dies bedeutet ganz einfach, dass euer Bewusstsein aus sich selbst heraus bestimmte Neigungen, Interessen, Fähigkeiten und Spezialisierungen besitzt. Das Wort Sumari charakterisiert eine bestimmte Art des Bewusstseins, als Mittel zur Identifikation, wie ihr das nennen würdet. Ich sagte euch einmal, dass es Bewusstseinsgruppen gibt. Dies bedeutet nicht, dass Bewusstsein nicht individuell und getrennt sei, sondern dass es ebenso eine großartige Fähigkeit besitzt sich anzuhäufen, um Verbindungen zu erreichen, Wissen und Erfahrung zu teilen und sich in immer wieder wechselnden Mustern zu kombinieren, während es seine grundsätzliche Identität und Integrität bewahrt.“

(22:29) “Um euch dies zu erklären, als wir unsere Sitzungen begonnen, wäre dies nicht möglich gewesen. (Pause) Gebt uns einen Moment. (lange Pause) Raum und Zeit sind Gedankenkonstruktionen. Sie erscheinen nicht physisch, sagen wir als Tisch oder Stuhl, doch scheinen sie beides zu definieren, insofern kann man sich aber nicht einfach einen Teil des Möbelstücks vorstellen, zum Beispiel, das außerhalb von Zeit und Raum existiert. Die Vorstellungen von Raum und Zeit sind auf unterschiedliche Arten und in verschiedene Systeme konstruiert worden. In einigen erscheinen sie als natürliche Phänomene, z.B. als verschiedene Objektklassifizierungen, in einigen als Variationen von Ton und Licht. Ihr findet es ausgesprochen schwierig, Existenz überhaupt ohne Raum und Zeit zu betrachten, doch grundsätzlich ist Bewusstsein von beidem unabhängig. Die Vorstellungen von Raum und Zeit tauchen nur auf, wenn Bewusstsein Tarnung annimmt, nur wenn sie verbunden wird, mit anderen Worten, mit einer physischen Existenzweise. Zeit und Raum sind beides Bewusstseinsschöpfungen, in anderen Worten, und Träger seines Ausdrucks.

Materie ist eine Klassifizierung. Wie in meinem Buch erklärt, können verschiedene Konzentrationsebenen als Plattformen benutzt werden, um euch aus dem Fokus heraus in andere Zeitschemata führen zu können. Zeit ist wie Farbe. Ihr fokussiert euch bloß auf eine.

(22:39) “Eure gegenwärtige Zivilisation und die “alte” sumerische Zivilisation existieren gleichzeitig, also simultan, aber um zu euch darüber sprechen zu können, muss ich eine Zeitsequenz benutzen, die ihr versteht. Falls es verstanden wird, dass diese Zivilisationen gleichzeitig existieren, dann würdet ihr auch nicht so überrascht sein, dass sie in der Lage waren, solche Gebäudestrukturen zu erstellen, die ihr in eurem Jetzt nicht einmal bauen könnt. Euer Jetzt und deren Jetzt existieren jetzt.“

“In der gegenwärtigen physischen Umgebung, in welcher es euch so scheint als habe eine Zivilisation einst existiert, existiert diese Zivilisation immer noch. Ihr könnt sie nicht antreffen, doch steht ihr am gleichen Ort, weil die Vorstellungen von Zeit euch trennen. Die Zivilisation in ihrer Blüte, und in den Ruinen, koexistieren. Die lebendigen, alten Sumerer gehen an den modernen Touristen vorbei, ohne sie zu sehen, sogar während die Touristen über den alten sumerischen Marktplatz gehen und nur die Ruinen erblicken.

Vieles von dem könnte in mathematischen Gleichungen erklärt werden, die euch gegenwärtig entgehen. Euer eigenes Bewusstsein ist mit den alten Sumerianern (buchstabiert) sowie mit eurem gegenwärtigen Selbst, in euren Begriffen, zeitgenössisch.“

(22:46) „Stellt euch nun eure Länder auf eurem Planeten gleichzeitig vor. Es gibt Unterschiede in Sprache und Kultur und es braucht eine gewisse Menge Zeit, um durch den Raum zu reisen und sie besuchen zu können. Auf die gleiche Weise existiert alle Zeit gleichzeitig, innerhalb ihrer bestimmten Bräuche und in euren Begriffen innerhalb des gleichen Raumes den ihr kennt. Ihr habt gelernt, wie man Straßen durch den Raum zieht, aber nicht durch die Zeit - auf bewusster Ebene. Es gibt Schnittpunkte in Zeit und Raum, die ihr noch nicht erkannt habt. Ich spreche in euren Begriffen um dies hoffentlich einfacher zu machen. (Pause.) Zeiten existieren folglich ebenso gewiss wie Orte. Ihr denkt euch Zeit als sich irgendwo hinbewegend und über Raum an etwas, das relativ fest ist. Es erscheint euch dann nicht so, dass ihr zu Zeiten ebenso wie ihr zu Orten gehen könnt.

(Pause um 22:53)

All dies ist schwierig zu erklären. Ich meine z.B. nicht, dass Zeit, jeder Moment, eine abgeschlossene und erledigte Sache ist, die zu besichtigen ist, während Zeit sich nicht in eine bestimmte Richtung weiterbewegt. Mit euren Worten, explodiert jeder Moment nach außen, oder expandiert in alle Richtungen. Raum und Zeit, wie ihr sie versteht, rieseln durcheinander hindurch. Sie verhalten sich nicht, wie ihr denkt dass sie es tun. Gegenwärtig versteht ihr eure Existenz nur, wie es sich in drei Dimensionen ausdrückt. Ihre eigene Aktivität existiert in vielen anderen Dimensionen ebenfalls. Die Sumari erscheinen darum in oder dringen aus einer anderen Dimension in das dreidimensionale System ein.

Nun dürft ihr eine Pause machen oder die Sitzung beenden, ganz wie ihr wünscht.“

(Rob: “Wir werden die Pause nehmen.)”

(22:58. Janes Trance war wieder sehr gut gewesen. Nun erzählte sie mehr darüber, worüber wir nach der letzten Pause gesprochen hatten, die Bildhauerarbeiten auf den Steinen, die mittels tonerzeugender Instrumente weicher gemacht wurden. Nur sehr ausgewählte Instrumente wurden dazu benutzt, sagte sie, um die obere Schicht des Gesteins aufzuweichen, sodass es wie ‚gefroren’ wirkte und leichter bearbeitet werden konnte. Das Instrument mag beides, das Aufweichen und Meißeln, ausgeführt haben. „Aber vor allem“, sagte sie als wir weitersprachen, „war dieses Instrument, oder ein anderes, benutzt worden, um die obere Schicht des Steines zu isolieren, damit der Rest nicht geschwächt wurde.“ Wir hatten über die sehr schwierige und umfangreiche Bas-Meißelungen, dargestellt auf Torbögen Teilen der Ruinen von Baalbek, diskutiert - nicht über die Rund-Bildhauerarbeiten auf Blöcken, etc.

Ack-a-sonda. Dies ist meine phonetische Interpretation eines Wortes, das Jane in Verbindung mit der Frage nach dem Instrument erhielt, ob nun von Seth oder nicht, das konnte sie während der letzten Pause nicht sagen. Der Ton war für menschliche Ohren nicht hörbar. „Das Instrument sah aus - ich kann es nicht wirklich packen - die Form, die ich erhalte, ist wie die einer sehr groben Pistole. Alles was man damit tun musste, war zu zielen. Dieses war nur für kleine Gegenstände.“ Wiederaufnahme um 23:15)

Seth: „Nun. Materie wurde durch Töne manipuliert. Einige Überreste von Raumschiffen wurden zu Tempeln. Einige Besucher wurden gesehen als sie im Sterben lagen und später wurden sie erneuert wiedergesehen, folglich waren die Ägypter sicher, dass das Individuum den Tod überlebt. Aufgrund von Weltraumreisen mag ein Besucher als junger Mann erscheinen und 40 Jahre später noch immer aussehen wie ein junger Mann, dies führte zu der Vorstellung von Unsterblichkeit und ewigen Jugend der Götter.“

(Solche Effekte würden mit Durchführung der von Einstein postulierten Relativitätstheorie auftauchen, etc.)

Die Götter des Olymps waren vielleicht der amüsanteste Versuch des Menschen, Weltraumreisende zu vergöttlichen. Sehr stark wurden hier die Vorstellungen von Göttern in der Paarung mit Erd-Frauen vermischt.“ (Pause.)

In mancher Hinsicht, auf den überenthusiastischen Gebrauch der Töne bezogen, waren diese auch verantwortlich für die in der Bibel erwähnte Sintflut und aus anderer Literatur. Es war mit ein Grund, dass viele Versuche gemacht wurden, um vor dem bevorstehenden Desaster zu warnen. Der Gebrauch von Tönen war zu unterschiedlichen Zeitpunkten wichtig, um trockene Gebieten zu bewässern, indem man buchstäblich Wasser aus der Ferne herbeiholte.“

(23:22) „Es gab verschiedene Eigenschaften, die sich als schwierig herausstellten. Buchstäblich pflanzten sich die Töne häufig weiter fort als beabsichtigt, verursachten Konsequenzen, die nicht eingeplant waren. Große Finesse war gefragt. Töne wurden auch nach der Bewässerung zur Beschleunigung des Pflanzenwachstums benutzt, die Verpflanzung in andere Gebiete zu erleichtern sowie zu medizinischen Zwecken bei Operationen, insbesondere bei Knochen- und Hirnoperationen. Verbale Töne wurden einfach oft stereotypiert, weil die Wirkung der Töne in seinen Auswirkungen auf den Körper verstanden wurde. Viele Ideen, die als unglaublich galten, besaßen darum eine äußerst legitime Basis. Töne wurden auch zur Lokalisierung benutzt und um jemanden zu brechen. Sie wurden auch genutzt um Gaslager zu lokalisieren.

Dies ist ein schwieriges Thema. Für die Bewegung tonnenschwerer Felsen z.B., nutzte man unterschiedliche Techniken, der Gebrauch von Tönen und präziser mathematischer Kalkulationen waren notwendig. Viele Zivilisationen wuchsen und florierten in fruchtbaren Gebieten auf, weil die Leute einfach wussten, wie man sie fruchtbar machen und erhalten konnte.

Nun solltet ihr die Sitzung besser beenden. Meine herzlichsten Wünsche euch beiden.“

(Rob: „Vielen Dank, Seth. Es ist wirklich sehr interessant gewesen. Gute Nacht.“)

(23:32. Wir zwei waren sehr müde. Dort gab es noch so viele erhältliche Informationen, wie wir wussten, aber wir waren zu müde, um sie zu erhalten.

Robs Notizen:

Ich las die 604te Sitzung der ASW-Klasse am Dienstag den 7. Januar 1975 vor. Nachdem ich sie vorgelesen hatte, hörte George Rhodes mit einer Zeichnung von einem Ankh* auf und fragte Seth, der gerade durchkam, ob das Ton-Instrument ein Ankh gewesen sei, oder zumindest so geformt gewesen sei, wie eine Pistole seitlich gehalten. Der „Lauf“ würde den Tonstrahl erzeugen und die Mechanismen und Kontrollen würden in den kurzen Armen liegen. Seth teilte George mit, dass er richtig läge. Die Textpassage wird im Klassen-Transkript 1/7/75 enthalten sein, das wir nächsten Dienstag erhalten werden, und ich werde versuchen mich daran zu erinnern, eine Kopie dieser Sitzung zu erlangen.)

(*Ankh [angk], n. ägypt. Ankh, Leben Reichtum.) Ein T-förmiges Kreuz mit einer es umgebenden Schleife, benutzt als ein heiliges Emblem, das Leben symbolisiert; - auch crux ansata genannt.)


605te Sitzung, Montag 17. Januar 1972, 21:24 Uhr

Um 21:20 Uhr sagte Jane, sie fühlte Seth in der Nähe. „Ein oder zwei Worte bekomme ich bereits in meinen Kopf hier.“ Wir hatten gerade ein kleines Abendessen zu uns genommen. Jane las die letzte Sitzung während sie aß. Ihre Geschwindigkeit war zu Beginn sehr langsam.)

Seth: „Guten Abend.“

(Rob: „Guten Abend, Seth.“)

Seth: ”Nun. Es existieren dennoch Schlupflöcher (bleedthroughs) in Raum und Zeit, so wie ihr sie euch vorstellt. Erinnert euch, alle Zeit ist gleichzeitig. Ideen sind nicht von zuvor existierenden Vorstellungen abhängig. Es ist nicht wahr zu behaupten, dass der Mensch sich nicht etwas vorstellen kann, was sich auf der einen oder anderen Art nicht bereits in seinem Erfahrungsschatz befindet. Ideen sind frei von Raum und Zeit. Nur euer determinierter Fokus über eure Zeitkonzepte schließt euch von vielen Ideen aus, die normalerweise erhältlich wären.

In euren Worten können diese Schlupflöcher sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart erscheinen, und Ideen von heute sickern in die Vergangenheit oder auch anders herum. Die Ideen werden aktualisiert oder werden in eine praktische Struktur übertragen und auf eure Haltung ihnen gegenüber angepasst.

Einiges der höchst entwickelten, verfeinerten Kunst stammte aus der Vergangenheit. Schlupflöcher resultieren aus ihrem Sein und werden in eurer Gegenwart aufgegriffen. Theoretisch sind alle Informationen der so genannten verlorenen Zivilisationen noch immer für euch erhältlich, so wie eure jetzt für sie. Ein verschlossener Geist empfängt nichts von alledem.

In euren Erfahrungsbegriffen arbeitet die Menschheit ihre Probleme und Herausforderungen des 20. Jahrhunderts aus sowie in den Begriffen der alten sumerischen Zivilisation. Ihr wählt nur einfach verschiedene Organisationsstrukturen und verschiedene Grundannahmen – alle jedoch innerhalb der generellen Annahmen für die physische Existenz.

(Pause um 21.35 Uhr, eine von vielen)

Die alten Sumerer (buchstabiert) singen ihre Verse jetzt und zur gleichen Zeit, wie Ruburt sie in eure Begriffe zu übersetzen versucht. Ich wünschte, ich könnte euch mit dieser großartigen Transparenz der Zeit beeindrucken, sodass ihr ihre Dimensionen erfahren könntet. In gewisser Hinsicht habt ihr „noch nicht“ die Meisterschaft in Bezug auf Töne, die euch erlauben würden, Gebäudestrukturen zu errichten, so wie wir es in der letzten Sitzung beschrieben haben, entwickelt.“

(Wie jene in Baalbek; die Pyramiden, etc.)

„Doch diese Strukturen existieren auch in eurem Jetzt, sickern durch, um euch nachdenklich zu machen und, mit anderen Worten, um euch erinnern zu lassen. Viele physische Strukturen existierten, euren Begriffen nach, im gleichen Raum, der nun durch euer Apartmenthaus eingenommen wird. Wegen eurer Grundannahmen jedoch ist es nicht möglich für euch, diese wahrzunehmen, noch jene, die „nach“ ihnen folgen. Jene Strukturen existieren jedoch ebenso gültig wie euer Apartmenthaus.

Sie teilen bestimmte Koordinaten. Kenntnis dieser Koordinaten wäre natürlich sehr wichtig, aber diese anderen Realitäten werden weiterhin Nichtrealitäten für euch bleiben, bis ihr euren Primärfokus geändert habt. Wenn ihr das schafft, dann gibt es keine Notwendigkeit mehr zu verstehen, was die Koordinationspunkte sind. Das innere Selbst ist sich all dessen sehr bewusst. Es sucht und wählt die Informationen und Daten aus, die für euch wichtig sind, und macht es euren Wünschen entsprechend zugänglich.

(21.42) Wenn ihr stark an Beispielen der Geschichte interessiert seid, dann bringt das innere Selbst jene Informationen aus seinen Quellen zu euch, die ihr benötigt. Unter gewissen Umständen mögt ihr vielleicht durch die Koordinaten hindurchgeschleust werden und euch in der Ära wiederfinden, an die ihr interessiert seid.

Die bewusste Absicht lenkt dennoch die Art des Materials, das ihr empfängt. Wenn ihr kein Interesse an solchen Dingen habt, werden keine Phänomene stark genug auftauchen, um euch in eurem physischen Wachzustand zu beeindrucken. Es ist durchaus möglich, eine Zivilisation auszugraben, die ihr, in euren Begriffen, gerade studiert, um die uralten Aufzeichnungen, die ihr vielleicht selbst geschrieben habt, zu interpretieren, und ihr grabt Straßen aus, die ihr einst selbst gebaut habt.

Dies trifft auf eure Zeit ebenso zu, wie für die anderen. In anderen Schichten ist eure Zivilisation natürlich bereits in der Vergangenheit, während sie in anderen noch nicht existiert. Die Schlupflöcher bedeuten, dass jedes Volk, in Übereinstimmung mit seinen Eigenschaften, Interessen und Aktivitäten, bestimmte Vorstellungen aus der Zukunft und der Vergangenheit anziehen, und dort existiert konstante Interaktion. Und aus diesem Grund ist sogar die Vergangenheit, so wie ihr sie euch vorstellt, niemals abgeschlossen und komplett, sondern wird durch eure Gegenwart und Zukunft ununterbrochen verändert.“

(Lange Pause von 21.49 bis 21.50)

„Nebene wird dann durch eure gegenwärtigen Handlungen verändert, genauso wie ihr durch seine scheinbar vergangenen. Eure Freundin Sue sagte, dass es dort in solchen Fällen nur freie Handlung entlang der ganzen Linie gibt, und das ist eine passende Beschreibung.

„Die Pyramiden existieren ebenso wie andere physische Materie, aber es ist nur die physische Materie wie ihr sie wahrnehmt. Es gibt verschiedene wichtige Streitfragen, die mit den Pyramiden verbunden sind, die immer noch nicht verstanden wurden. Die Symbole darauf waren dazu gedacht, Töne zu erzeugen. Die Töne lösten Echos aus. Einige von diesen würden automatisch eine Menge Türen öffnen, zu unentdeckten Geheimnissen führen – aber nur für jene, die den Gebrauch der Töne verstehen. Die Ägypter wurden ebenfalls unterstützt und eingewiesen, wie man die Pyramiden konstruiert.

Macht nun eure Pause.“

(21:52 Uhr. Janes Tempo war überwiegend langsam gewesen und sie meinte, dass sie es wüsste. Gewöhnlich ist sie sich des Tempos nicht bewusst, das Verstreichen der Zeit, etc.

Nebene ist der Name einer Persönlichkeit von mir, die vermutlich als ein Mann im ersten Jahrhundert v. Chr. In Jerusalem gelebt hatte. Wir wissen wenig über dieses Leben: eines Abends mit Sue Watkins, sie lebte ebenfalls dort, gelang es mir mich über einige Bilder in diese Existenz bis zu einem bestimmten Grad hineinzuversetzen. Seth bezog sich einige Male auf Nebene und meiner Rolle als Aufzeichner und Lehrer. Sue war eine meiner Schülerinnen gewesen. Ich war mehr ein Aufseher, wurde mir mitgeteilt. Jane und ich würden gern eine Sitzung abhalten, um mehr über dieses Leben zu erfahren, auch wer noch darin involviert ist usw.

(22.10 Uhr. Jane sagte, „Ich sitze hier nur und warte. Die Verbindung scheint nicht so gut zu sein heute Abend.“

„Ich habe mich schon gefragt, ob es dich stört weiterzumachen“, sagte ich.

„Ich tu’s. Es scheint nicht allzu schlimm...“ Wir warteten weiter. Um 22.15 Uhr: „Ich hatte das Gefühl bei der Pause“, sagte Jane, „dass Seth gegangen sei, mehr als in der Nähe zu sein wie er es für gewöhnlich tut – während er doch Informationen oder etwas anderes zurücklässt. Ich bin dennoch absolut gewillt die Sitzung weiterzuführen.“

Dann: „Ich habe grad einen Satz bekommen“, sagte sie. „Etwas darüber, wie sie zuerst die Luft für die Erstellung einer Pyramide präparierten... Nun erhalte ich das Gefühl von einer schrecklichen Menge an Leuten, Tausende von ihnen, singend, dies hat noch immer mit den Pyramiden zu tun. Es ist wirklich ein witziges Gefühl, als ob die Geräusche mitten ins Wohnzimmer einbrechen könnten,“ sagte Jane. Ich sagte, ich dachte, ich verstünde was Seth im Lichte des Materials tut, das wir erhalten hatten. Er gab Jane die Erfahrung dieser uralten und unserer gegenwärtigen Zeit, zeigte ihr, dass beide gleichzeitig sind. Diese Erfahrung würde nett mit dem Material zusammenpassen.

„Ich fühle, dass eine ganze Menge von Leuten in ihrer Imagination eine Pyramide formen”, meinte Jane“, dann durch ihr Singen und den Gebrauch bestimmter Vokale und Tonhöhen, veränderten sie tatsächlich die Luft, wo das Gebäude hingesetzt werden sollte. Sie erzeugten eine Abgrenzung in der Luft“, sagte sie während sie eckige Gesten machte, „eine Bindekraft, für diese imaginierte Struktur. Dann hatten sie bestimmte Arten von Stimmgabeln, dann irgendeine Art von Instrument. Der Klang dieses Gesangs war wie etwas, dass man benutzen würde, um das Instrument einzuschalten - sobald der Gesang einen bestimmten Höhe erreichte, schaltete es das Instrument ein und irgendwie intensivierte und fokussierte es Töne zu etwas, das wir eine unglaubliche Energiemenge nennen würden – unterbrach diese und lenkte sie dann in eine bestimmte Richtungen.

„Man konnte sehr schwere Objekte bewegen damit. Die Objekte wurden levitiert – stiegen in die Luft unabhängig davon, wie schwer sie waren. Es war nur notwendig, dass sie von einigen Personen bis zu einem bestimmten Punkt geleitet wurden. Viele Männer wurden benötigt, um sie zu führen, aber nicht, um sie zu heben oder zu tragen. Das Toninstrument besaß einen fantastischen, bindenden Effekt, der Atome und Moleküle zusammenbinden konnte.“

22.25 Uhr. Daneben bauten die Instrumente eine Art zusätzliche Ladung um Objekte herum auf, die wir noch nicht verstehen, die so konstruiert waren wie die Pyramiden“, fuhr Jane fort. Sie sprach nun schneller als sie es während der Sitzung getan hatte. „Türen und Gänge innerhalb der Pyramiden wurden durch die korrekten Botschaften und Signale geöffnet und sie waren dazu bestimmt, nur zu öffnen, wenn diese Signale gegeben waren. Diese Töne waren wirklich seltsam. Es gab auch unsichtbare Pyramiden – wir können sie nur nicht sehen.“

Ich kann sagen, dass Jane nicht wusste, was man mit diesen Daten anfangen konnte; sie zögerte sogar, sie mir mitzuteilen. „Diese Pyramiden wurden in solch einer Weise konstruiert, dass sie alles reflektieren konnten, d.h. wenn man sie anschaute, sah man sie nicht als Objekte. Warte, ich bekomme es nicht richtig rein... sie sind perfekte Tarnungen von dem was auch immer sie sein mögen, aber bestimmte Tonhöhen würden sie sichtbar machen. Es gibt auch einige unsichtbare Räume, wie in den regulären Pyramiden.“

Pause um 22.30 Uhr. „Dies sind Strukturen, die auf unserer Erde extrem clever entwickelt wurden. Tonmuster würden sie physisch materialisieren, aber wenn diese Muster nicht gegeben sind, befinden sich diese Strukturen außerhalb dessen, was man für gewöhnlich als physisch bezeichnen könnte. Sie sind vollständig, d.h. sobald diese Muster gegeben oder gesprochen werden.

Jane sagte, „Es ist, als ob sie eingefroren sind - dies ist kein gutes Wort - bis zu dem Stadium, bis diese Muster gegeben werden. (Pause). Alle Objekte besitzen ihre eigenen Tonmuster, die den Strukturen das Formen ebenso helfen wie den Atomen und Molekülen.“

(Pause um 22.35 Uhr. “Ich wollte eine Pause machen“, sagte Jane. „Ich habe noch nie sowas gehört. Es klang so verrückt, ich wollte es kaum aussprechen, das mit diesen unsichtbaren Pyramiden. Der Gesang war überall hier.“ Sie gestikulierte nach links während sie auf ihrem Schaukelstuhl saß; wir hielten die Sitzung wieder in ihrem Studienzimmer in Apartment 4 ab. Janes Gesten deuteten auf den weiten offenen Mittelbereich des Zimmers, als ob sie fast bis über die Wand reichen würde. "Ich kriegte einige dieser Gesänge herein, aber ich konnte sie nicht gänzlich durchbekommen. Seth erklärte mir gar nichts hierzu, sondern ließ es einfach geschehen."

Um 22.43 Uhr. "Ich warte einfach was als nächstes geschieht. Es ist nicht wirklich stark, aber ich habe das Gefühl einer Barriere dort“, und sie deutete mit ihren Gesten wieder nach links. "wo ich einfach nicht rüber komme. Aber all dieses Zeug kommt von dort. Etwas über diese Instrumente, die Atome und Moleküle dichter machen, irgendwie machen sie bestimmte Dinge mit ihnen..." Dann kehrte Seth um 22.45 Uhr zurück.)

Seth: "Nun. Die Informationen die Ruburt gab, sind grundsätzlich korrekt.

Ihr wisst, dass Töne einen Effekt auf lebende Dinge besitzen. Sie können Knochen heilen. Sie können auch benutzt werden, um Strukturen wiederzubeleben. Wir sind erst im Anfangsstadium mit der Sumari-Sprache - hoffentlich führen sie zum näheren Verständnis der Natur der Töne, doch (humorvoll) werdet ihr noch nicht in der Lage sein, eine Pyramide in eurem Hinterhof zu bauen."

(Rob: "Ich verstehe.")

Seth: "Nun möchte ich euch bitten, eure Augen zu schließen, oder lasst sie offen, wenn ihr das bevorzugt. Lasst verschiedene innere Töne, Erinnerungen an Klänge in euer Bewusstsein treten, die euch vertraut oder auch nicht vertraut sein mögen. Versucht euch vorzustellen, dass diese Klänge Bilder sind, denkt speziell an Pyramiden und versteht, welche Töne zu euch gelangen."

(22.50 Uhr. Während Seth sprach, schrieb ich natürlich weiter, um mich später auf das Material berufen zu können. Endlich saß ich ruhig. Jane machte es ebenfalls, ihre Augen waren geschlossen; ich war mir wieder nicht sicher, ob Seth nun gegangen ist oder nicht. Meine eigenen Augen geschlossen, ließ ich mich treiben.

In einigen Momenten schien ich eine Pyramidenform zu visualisieren, die auf Bildern beruhte, die ich von aktuellen Gebäuden aus Ägypten erinnerte. Das war sehr angenehm. Ich schien über diesen Gebäuden zu sein und schaute auf sie hinunter. Dieses Bild war wahrscheinlich aus einem leichten Winkel eher subjektiv als objektiv. Dann schien ich einen tief klingenden, gongähnlichen Ton zu fühlen, einer der sehr verlängert war. Er wurde einige Male wiederholt. Danach fühlte und hörte ich eine Anzahl von Gesängen einer nicht sichtbaren Gruppe, sie schien außerhalb meines Sichtfeldes zu sein. Der Gesang war tief und monoton. Er ging die Tonleiter hoch und runter, aber nur einige Noten. Ich hatte das Gefühl, er würde sich selbst fast mühelos so lange wiederholen, wie ich in diesem Zustand lauschte. Ich genoss die Erfahrung und war überrascht von den Ergebnissen.

Ich öffnete meine Augen. Jane öffnete ihre, und ich konnte sehen, dass Seth präsent war. Ich beschrieb, was ich grad erfahren hatte, nicht wissend, ob ich im Entferntesten irgendetwas zu Stande gebracht hatte, was ich beabsichtigt hatte. „Ich weiß nicht wieso", fügte ich hinzu, "aber ich assoziierte die viereckige Basis der Pyramide mit diesem Gongeffekt. Es war so als ob ich diese Form besonders gut erkennen konnte, während ich diesem Gongton, der tatsächlich ziemlich verlängert wurde, lauschte. Er schien sich selbst zu wiederholen. Wie diese Gesänge, die ziemlich monoton sind, einige Noten auf und ab auf der Skala. Sie waren auch nicht sehr hoch.")

Seth: "Das war ein guter Anfang."

(Rob: "Ich weiß nicht, wieso ich das Wort Gong benutze", sagte ich. Ich könnte es nicht imitieren. Ich denke, da gibt es eine witzige Assoziation zu alten Filmen. Ich hätte die Idee des Gesanges aus dem Material aufgreifen können, das Jane etwas früher am Abend erhalten hatte.)

22.56 Uhr. Seth: "Ich bitte euch einige dieser Dinge für euch selbst zu entdecken und wieso ich diese spezielle Übung an diesem Abend ausgewählt habe. Ich will euch nur mitteilen, dass euer Gefühl dieses Gongtones äußerst zutreffend ist.

Ich mochte euch beide bitten, dann und wann, auf Objekte zu schauen und dann zu versuchen ihren Ton zu hören. Dies wird ein wenig Training erfordern, um zu mehr Ergebnissen zu gelangen. Das trifft auch übrigens auf verschiedene Organen des Körpers und auf den Körper selbst zu. Dann lasst die Töne aufsteigen, was immer auf natürliche Art von ihnen kommen mag. Es gibt eine seltsame Verbindung zwischen Tönen und eine zu dem, was ihr glaubt, was Zeit ist.
Zeit kann folglich als ein Ton "erscheinen". Töne können eingesetzt werden, um bestimmte Elemente von anderen zu trennen, um sie von anderen zu isolieren, und andererseits auch Elemente zu binden. In dieser Hinsicht denkt euch vielleicht Töne als Linien mit denen man zeichnet.

(23.01) Die Eigenschaften von Klängen und Tönen sind noch nicht verstanden worden. Folglich will ich besonders betonen, dass Töne dazu benutzt werden können, um Elemente zu binden und zu separieren. Sie können genutzt werden, um Pfade zu mikro- und makroskopischen Dimensionen zu öffnen.

Und damit werde ich unsere Sitzung schließen. Denkt jedoch auch an die Töne in Verbindung mit euren gemalten Bildern, von Klängen, die die Bilder selbst wesentlich vitaler und das Material längerlebig machen. Und damit verlasse ich euch."

(Rob: "Vielen Dank Seth. Es war äußerst interessant. Gute Nacht.")

(23.04. Jane sagte, dass während ich meine Effekte wahrnahm sie das Gefühl besaß, sie von Seth völlig getrennt war. Sie sah Menschengruppen "wie Bilder, die man von Ägyptern sehen kann. „Ich sah ihre dunkle Haut - in Farbe - neben kurzen Roben. Sie sangen in Gruppen.“

Sie sah eine Struktur in Pyramidenform. Sie besaß das Gefühl, dass "…schwerere Töne waren hinten. Sie formten die Basis der Pyramide." Sie versuchte es mir mehrere Male zu erklären. Es war sehr wichtig, sagte sie, dass die schwereren Töne an der Basis der Struktur waren. Wie die Tonleiter, sie fühle, dass die Töne beim Pyramidenbau "Treppen“ in die Luft zeichneten, die man nicht sehen konnte. Bestimmte Töne kamen auf - bestimmte Töne verbanden Dinge miteinander - sie besaßen alle eine Zweck...")




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